Die klassischen Formen
des KuTaeKa-Do

Kraft, Eleganz und Effektivität

KuTaeKa-Do besitzt ein speziell konzipiertes System von klassischen Formen, um die SchülerInnen Schritt für Schritt in die Geheimnisse der Kampfkünste einzuweihen.

Sifu Ahmad Sarafnia

Die Formen bestehen aus einem dynamischen Ablauf von Blocks, Tritten, Schlägen, Sprüngen, Würfen und Hebeln, die gegen einen unsichtbaren Gegner ausgeführt werden.

Diese Kombinationen beinhalten den Erfahrungsschatz von ganzen Meistergenerationen, den sich die Schüler im Kampf zu Nutze machen können. Bei der Ausführung der Techniken wird sowohl auf die Schönheit als auch auf die praktische Anwendbarkeit geachtet.

Sifu Ahmad Sarafnia

Durch das Üben der klassischen Techniken macht sich der Körper und das Bewusstsein der Schüler mit den unterschiedlichsten Kampfsituationen vertraut.

Ein Besonderheit des KuTaeKa-Do sind die Schocktechniken, die durch eine kraftvolle Spiraldrehung am Ende der Technik entstehen. Sie verleihen den KuTaeKa-Do-Formen ihren typischen explosiven Charakter.

Die klassischen Formen sind in verschiedene Grade und Stufen eingeteilt: von der 1. Form (= gelbe Schärpe, Anfängergrad) bis zur 8. Form (= schwarze Schärpe, Meistergrad).

KuTaeKa-Do – Eine Wissenschaft

Sifu Florian Winkler

Die Formen des KuTaeKa-Do sind nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten und in vollkommener Harmonie mit dem natürlichen Bewegungsfluss des menschlichen Körpers aufgebaut. So ist das Verhältnis von Hand- und Beintechniken ausgewogen und sowohl die als auch die linke Körperseite werden gleichmäßig trainiert. Die zahlreichen Drehungen machen den Schüler schnell und beweglich.

Der logische Aufbau der Formen und die gleichmäßige Gewichtung der Techniken sorgen nicht nur für die ganzheitliche Entwicklung des Körpers, sondern bewirken auch eine Steigerung des geistigen Leistungspotentials.

Die Formen des KuTaeKa-Do lassen sich in jedem Alter trainieren. Je nach Fähigkeit und Alter des Schülers gibt es für jede KuTaeKa-Do-Form verschiedene Schwierigkeitsstufen.